Gründe für High Performance Connectivity

Was passiert
Neben dem klassischen Datenverkehr zwischen Client und Server kommunizieren die Server im Rechenzentrum nun verstärkt untereinander – eine Konsequenz aus der Virtualisierung. Wenn eine Übertragungsstrecke zu einem physischen Server in dieser anspruchsvollen Umgebung ihre Leistungsvorgaben nicht erfüllt, wirkt sich das auf alle virtuellen Maschinen und Anwendungen aus, die auf dem Server laufen.

Bitfehler und Datenpaketverluste können daher dramatische Auswirkungen nach sich ziehen. Die Verkabelung ist – neben Routern und Switches – einer der wichtigsten Faktoren, die Durchsatz und Latenz beeinflussen.

Gut zu wissen
Oft bleiben die „Bremsen“ in einem Netzwerk unentdeckt. Die Techniker testen ihre Installationen zwar auf Einhaltung der projektierten Netzwerkanforderungen. Einzelne optische Messungen wie IL- und RL- Messungen erfassen und integrieren das Prüfsignal meist über einen Zeitraum von 300 Millisekunden. Die optischen Impulse einer 10-, 40- oder 100-Gigabit-Ethernet-Anwendung sind dagegen nur 100 Pikosekunden lang – drei Milliarden Mal kürzer.

Konventionelle Testmethoden erfassen daher keine optischen Phänomene wie Reflexions- oder Modenrauschen, die auf Bit-Ebene stattfinden. R&M hat dieses Problem in eigenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten und in strengen Benchmarktests untersucht und Lösungen erarbeitet.

Statement
Letztlich muss man alles dafür tun, Bitfehler und Paketverluste auch auf Seiten der Netzwerk-Verbindungstechnik zu vermeiden. Diesen Anspruch verfolgt R&M mit dem High Performance Network Connectivity (HPNC) Programm. R&M hat bewiesen, dass eine Übertragung mit null Paketverlusten machbar ist. Die entsprechende Verkabelung lässt sich sogar relativ kostengünstig aufbauen. Hintergründe dazu erläutert der Fachartikel in CONNECTION no. 48.



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Matthias Gerber

By Matthias Gerber

Market Manager LAN