Was treibt den Chip-Fortschritt nun voran?

Was passiert
Das Moore’sche Gesetz der regelmässigen Leistungssteigerung von Halbleitern stösst an seine Grenzen. Der im März 2016 von der Halbleiter-Industrie vorgelegte Fahrplan für die weitere Chip-Entwicklung der nächsten Jahre basiert erstmals nicht mehr auf dem Moore’schen Gesetz. Der Hersteller Intel schreibt, dass er sich in der Zukunft nicht mehr an diesem regelmässigen Leistungssprung orientieren werde.

„Was zu Ende geht, ist die uniforme und gemeinsame Anstrengung einer gesamten Industrie, das Moore’sche Gesetz einzuhalten. In der Zukunft werden die Chip-Hersteller differenziertere und spezifischere Wege gehen müssen. Es wird weiterhin Innovationen geben, aber sie werden nuancierter und komplizierter sein“, sagt Lars Jaeger.

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Gut zu wissen
Mit der Entwicklung mobiler Computer sind Differenzierungen im Chip-Design zu einer ökonomischen Notwendigkeit geworden. Denn die neuen mobilen Anforderungen machen die Herstellung vieler verschiedener Recheneinheiten nötig.

Es gibt auch die Aussicht auf grundlegend neue Ansätze, die den technologischen Fortschritt für Computer beständig fortschreiten lassen und vielleicht sogar dem Moore’schen Gesetz zu andauernder Gültigkeit verhelfen könnten. Denn der menschlichen Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Zu den neuen Ansätzen zählen alternative Trägermaterialien für elektronische Schaltkreise wie Graphen oder Kohlenstoff-Nanoröhrchen und weitere innovative Ideen, die Lars Jaeger in CONNECTIONS No. 51 aufzählt (Seiten 36+37).

Lars Jäger
Unternehmer, Wissenschaftler, Schriftsteller, Finanztheoretiker und Alternative Investment Manager
www.larsjaeger.ch
050.6404

 

 

 

 

 

 

„Die Halbleiter-Entwicklung tritt in eine neue Ära ein. Das Moore’sche Gesetz dient zur Zeit nicht mehr als Orientierung, verliert aber nicht seine Bedeutung“.  



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René Eichenberger

By René Eichenberger