Digital Ceiling mit R&M-Verkabelung

Was passiert
Das Internet der Dinge kommt in der Bürodecke an. Das ist das Ziel der Digital Ceiling-Initiativen. Sie wollen IP-Infrastrukturen für die intelligente Gebäudebewirtschaftung erschaffen. Sensoren und Steuerungen für Beleuchtung, Klimatisierung oder Überwachung oder auch die Stromversorgung für LED-Leuchten können so in die strukturierte Gebäudeverkabelung integriert werden. Sie liessen sich ohne Umwege mit der Gebäudetechnikzentrale, dem LAN und Internet vernetzen. Bisher getrennte Funktionen und Dienste wären in einem Netz vereint. Daraus ergeben sich Möglichkeiten, den Büro- und Gebäudebetrieb zu automatisieren. Der Markt bietet bereits LED-Deckenleuchten mit Sensorik und Datennetzanschluss.

Gut zu wissen
Häufig fehlen eine Verkabelung und eine Stromversorgung für IP-Endgeräte an der Decke. Die EN 50173-6 empfiehlt zwar eine Verkabelung, bei der an Bürodecken Service Outlets (SO) installiert werden. Diese sind meist nur für die Versorgung von WLAN Access Points ausgelegt. Über die SO lassen sich aber auch die LED-Lichtpunkte ins LAN integrieren. Allerdings sind dafür typischerweise nicht genügend Anschlusspunkte am SO vorhanden. Bauherren, Planer und Installateure müssen also künftig darauf achten, dass sie in der Decke eine ausreichende strukturierte Verkabelung mit SO und Stromversorgung installieren. Power over Ethernet (PoE) kann dabei die Speisung von Endgeräten wie den LED-Leuchten übernehmen.

Statement
Auf Basis bewährter Verkabelungssysteme für Bürogebäude hat R&M spezielle Digital Ceiling-Lösungen entwickelt. Die R&M U-Box bildet den Kern der Lösungen. Das multifunktionale, flache Verteilergehäuse kann LAN- und Power-Anschlüsse bereitstellen. In CONNECTIONS No. 52 (Seite 29) informiert R&M über die Anforderungen an Service Outlets und über pragmatische Installationslösungen.



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Matthias Gerber

By Matthias Gerber

Market Manager LAN