Mehr Effizienz mit Ultra High Density

Kunde: Cloud&Heat Technologies GmbH, Dresden, Deutschland
Projekt: Beta-Test der R&M Netscale Solution im Cloud&Heat Rechenzentrum, 2016.
Anwendung: Hoch verdichtete Glasfaser-Infrastruktur im Edge Data Center für Cloud Services.

DSC03170Herausforderung
Ein Rechenzentrum als Heizung in den Keller stellen? Diese ungewöhnliche Idee setzt die Cloud&Heat Technologies GmbH in die Tat um. Das deutsche Unternehmen verfolgt damit gleich mehrere Ziele. Mit der Wärme aus den Servern lassen sich Gebäude heizen. Das reduziert CO2-Emissionen. Mit der Verteilung der Server auf viele Gebäude wandert die Rechenleistung hinaus in die Fläche, wo latenzarme Cloud-Ressourcen benötigt werden. Cloud&Heat betont, das energie- und kosteneffizienteste verteilte Data Center der Welt und die erste echtzeitoptimierte Edge Cloud in Deutschland zu verwirklichen.

Allerdings bieten die Cloud&Heat-Standorte in den Kellerräumen wenig Platz. Die durchschnittliche Rechenzentrums-Fläche liegt zwischen 20 und 30 m2. Also muss Cloud&Heat neue Installationslösungen finden. Das Unternehmen setzt auf hoch komprimierte, zentralisierte und voll automatisierte Konzepte. Anders lassen sich die entlegenen Standorte gar nicht betreiben.

090.7597Lösung
Das R&M-Verkabelungssystem Netscale bot sich als geeignete Lösung für die passive Infrastruktur an. Cloud&Heat prüfte die neue Plattform im Frühjahr 2016 im Rahmen eines Beta-Tests. Die Ultra High Density (UHD) Plattform erfüllte entscheidende Kriterien:

  • Kompakte Konstruktion, höchste Port-Dichte: Netscale fördert das Cloud&Heat Architektur-Konzept, das eine maximale Konsolidierung und Reduktion von Switches und Routern pro Standort verlangt.
  • Skalierbarkeit, Möglichkeit zur Nachrüstung: Netscale erlaubt opportunitätsgetriebenes Link-Design. Die Verkabelung lässt sich neuen Bedürfnissen anpassen – nach dem Prinzip: Pay as you grow. Die Migration von LC-Verbindungen für 10 Gigabit Ethernet (10G) zu MPO-Verbindungen für 40G ist aufgrund des modularen Prinzips leicht umsetzbar.
  • Einfache Installation: Standortbedingt sind die Cloud&Heat-Schränke von hinten nur schwer zugänglich. Die Netscale-Rangierfelder lassen sich in wenigen, unkomplizierten Schritten montieren. Der Rear Cabling Manager ermöglicht die Vorinstallation der Glasfaser-Verbindungen ausserhalb des Schranks.

DSC03180Resultat
Mit dem Einsatz der hoch verdichteten R&M-Verkabelungsplattform Netscale kommt Cloud&Heat grosse Schritte voran auf dem Weg zum effizientesten Rechenzentrums-Betrieb. „Wir haben Netscale im Beta-Test untersucht. Es kann uns im vollautomatisierten Betrieb unserer Cloud unterstützen“, sagt Dr. Marius Feldmann, COO Cloud&Heat Technologies GmbH.

Bei den herausfordernden Rechenzentrumsprojekten sei Cloud&Heat auf skalierbare Glasfaserlösungen angewiesen, die sich auf engstem Raum einbringen lassen. Mit bis zu 120 Steckverbindungen pro Höheneinheit im 19’’ Rack erreicht das R&M-Verkabelungssystem Netscale die höchste Portdichte unter allen bekannten Produkten.

Das spezielle Architektur-Konzept von Cloud&Heat lässt sich mit Netscale pragmatisch umsetzen. Dabei können Top of Rack (ToR) Switches im Netzwerkschrank konsolidiert und Server direkt im Netzwerkschrank gepatcht werden. Die Switche können jeweils an einer zentralen Stelle umkonfiguriert werden. Software Defined Network (SDN) Architekturen lassen sich so sinnvoll planen. Das Konzept reduziert die Ausfallwahrscheinlichkeiten, weil weniger aktive Komponenten benötigt werden.

Über Cloud&Heat: https://www.cloudandheat.com/de/index.html



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Dr. Thomas Wellinger

By Dr. Thomas Wellinger

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