R&MinteliPhy streckt die Fühler aus

Das Automatisierungssystem R&MinteliPhy für Data Center erreicht jetzt die Ports von Aktivgeräten wie Server und Switches. So entsteht ein End-to-End Management der Verkabelung im LAN, auch im Bereich der fiberoptischen bzw. der Data Center Interconnect Infrastrukturen.

Neu entwickelte Aktivport-Kabel ermöglichen diesen Schritt. Aktivport-Kabel erweitern den Überwachungsbereich des automatisierten Infrastruktur-Managements (AIM) um Glasfaser-Verbindungen, die direkt vom Rangierfeld zum Port eines Aktivgeräts führen.

Das System der Aktivport-Kabel besteht aus zwei Elementen: Port-Marker und Kabel.

  • Port-Marker stecken auf den Ports der Aktivgeräte. Sie enthalten RFID-Tags, die jeden Port global eindeutig identifizieren.
  • Spezialkabel lesen die RFID-Tags aus und übermitteln die Statusinformationen an den R&MinteliPhy Analyzer im Netzwerkschrank.

So lässt sich die Verbindung zwischen Rangierfeld und Aktivgerät lückenlos überwachen. Das System erkennt Connectivity-Fehler sofort. Werden Rangierkabel nicht oder am falschen Port eingesteckt, erzeugt R&MinteliPhy einen Alarm und es beschreibt den Fehler. Die Fehler lassen sich schneller lokalisieren und beheben. Die Geräte sind früher wieder verfügbar.

Neue Verbindungen zu Aktivgeräten dokumentiert R&MinteliPhy automatisch. Es kann zudem Arbeitsaufträge für Servicetechniker generieren, steuern und überwachen. 

Die R&MinteliPhy Aktivport-Kabel werden im ersten Quartal 2019 für OM4-Glasfaserkabel mit LC-Duplex Stecker erhältlich sein (in den Längen 3m und 7.5m). Sie benötigen keine zusätzliche Hardware im Rangierfeld oder Netzwerkschrank, um die Ports von Servers und Switches zu überwachen. Auch ein gemischter Betrieb von Aktivport-Kabeln und Rangierkabeln auf demselben Rangierfeld ist möglich.



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Reinhard Burkert

By Reinhard Burkert

Product Manager