Mercury: die modulare High Density Fiber Platform

Den modularen Spleissverteiler Mercury bietet R&M besonders für den Aufbau von Data Center Networks, Data Center Interconnect-Verkabelung und Campus Backbones an. Mercury löst mehrere Aufgaben gleichzeitig. Vor allem sparen Anwender viel Zeit. Installation, Test und Inbetriebnahme lassen sich im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen um die Hälfte reduzieren.

Hohe Packungsdichte und das komfortable Handling machen Mercury zu einem neuen Massstab für Fiber Optic-Connectivity. Die Kunden schätzen vor allem den übersichtlichen und strukturierten Aufbau, wie sich nach der Markteinführung in 2018 zeigte.

Das Chassis belegt zwei Höheneinheiten (HE) im 19’’ Rack. Die Gehäuse enthalten frontseitig ein modulares Rangierfeld, das bis zu 288 LC-Anschlüsse pro Sektion aufnimmt. Die Anschlüsse sitzen in zwei Blöcken mit je sechs Kassetten. Die SD-08 Spleiss-Schubladen sind wie die Rangierfelder für 288 Fasern ausgelegt. Das 1:1-Verhältnis vereinfacht die Planung.

Eine typische Konfiguration belegt 6 HE und terminiert 864 Fasern. Bei 48 HE verbinden die Mercury-Boxen bis zu 6912 Fasern in einem Rack.

Die Verkabelung basiert auf den in den USA verbreiteten Ribbon Fiber-Kabeln. Bei diesen Kabeln lassen sich mehrere Fasern gleichzeitig spleissen. Das beschleunigt die Arbeit. R&M bietet Ausstattungen mit 200 μm- und 250 μm-Glasfasern an. Die dünnere Variante benötigt in Kabeltrassen 30% weniger Platz.

Die Rangierfeld-Module sind mit vorkonfektionierten Ribbon Fiber-Trunks lieferbar. Da die Anschlüsse und Trunks werkseitig durchgemessen sind, minimieren sich Installations- und Prüfaufwand.

In einem so dicht gepackten Verteiler ist es unmöglich, herkömmliche Rangierkabel vorne am Steckfenster werkzeugfrei ein- und auszustecken. R&M empfiehlt Rangierkabel mit dem LC QuickRelease Uniboot-Stecker (LC-QR). Ein Push-Pull-Mechanismus ermöglicht das Ent- und Verriegeln dieser Stecker über den Knickschutz.



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Dieter Studer

By Dieter Studer